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33378 Rheda-Wiedenbrück

Schulsozialarbeit

Gibt es ein Problem?
Klar, es gibt immer mal ein Problem, eine Herausforderung, eine Situation, in der wir uns eine helfende Hand wünschen. Das Gefühl kennt jeder, klein wie groß, Kinder wie Eltern, Schüler wie Lehrer.

 

Die helfende Hand reicht Herr Manuel Begenat jedem einzelnen Schüler oder Schülerin, den Eltern, den Lehrern und auch dem Klassenverband.

 

Herr Begenat ist Schulsozialarbeiter der Caritas Rheda-Wiedenbrück und wir schätzen uns glücklich, dass er seit September 2016 seinen festen Arbeitsplatz an unserer Schule gefunden hat. Mit viel Herz und Einsatz unterstützt Herr Begenat die schulsoziale Arbeit unserer Schule mit Schwerpunkten in den folgenden vier Bereichen:

 

1. Projektarbeit im Klassenverband

 

Wer kennt es nicht, das allseits beliebte und auf jedem Kindergeburtstag eingesetzte Spiel „Die Reise nach Jerusalem“? Gute Musik läuft, es wird ein Stuhl weggenommen und bei jedem Stopp bleibt ein Kind übrig – es findet keinen Stuhl. Was passiert? Genau! – Es fliegt raus.
Fühlt sich das eigentlich gut an? Wir denken: NEIN!

 

Was passiert, wenn die Reise nach Jerusalem einfach mal anders herum gespielt wird...
Wir tauschen einfach die bestehenden gegen neue Regeln aus und folgen dem Motto unseres schulischen Leitbildes:

  • Wir unternehmen die Reise gemeinsam – keiner fliegt raus!

  • Wir sind füreinander da – halten fest zusammen!

  • Wir spielen miteinander – und jeder fühlt sich gut dabei!

 

Wie geht das denn? Ganz einfach: Die Stühle werden – wie gewohnt - weniger, jeder Mitspieler der keinen Stuhl findet, bleibt aber Teil der Gruppe. Er muss sich zu einem anderen Kind auf den Stuhl setzen oder stellen oder legen oder hängen oder, oder, oder, – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt nur eine Bedingung: Kein Bein darf den Boden berühren.

 

Das sorgt für Nähe und Respekt, und vor allem für einen guten Zusammenhalt!

 

Der ist gerade wichtig, wenn es mal brenzlig in der Klassengemeinschaft wird. Wenn es dem einen oder dem anderen Kind mal nicht so gut geht, vielleicht weil es öfters mal ausgeschlossen wird oder es sich selbst zurückzieht.

 

Das Spiel (oder auch ein anderes mit einem ähnlich sozialen Charakter) ist wichtig, es lockert die Stimmung, die Kinder haben Spaß und fassen Vertrauen zueinander. Doch noch wichtiger ist die anschließende Reflektion. Hier stellen sich die Kinder ihren eigenen Gedanken, sprechen über ihre Erfahrungen und teilen diese mit ihren Mitschülern.
Sie lernen einen fairen Umgang – für das ganze Leben.

 

Die Projektarbeit im Klassenverband baut auf die Initiative des jeweiligen Klassenlehrers auf, sie umfasst 7 Unterrichtseinheiten, i.d.R findet pro Woche eine Stunde statt. Es nehmen alle Kinder einer Klasse teil. Der Lehrer ist wichtiger passiver Teilnehmer. Er oder sie darf beobachten, sich aber nicht einmischen. Die Ergebnisse oder besser gesagt die Erkenntnisse der Schüler und Schülerinnen können in weitere klassengebundene Arbeiten integriert werden. 

 

Also, wie lautet die Prognose, wie viele Stühle bleiben am Ende wohl übrig?

 

2. Schülerberatung in Einzelfallhilfe

Was ist petzen und was ist Hilfe holen?

Petzen ist gleichzusetzen mit verraten, auspacken und dafür sorgen, dass der Täter eine dicke und fiese Strafe bekommt. Petzer werden missachtet und ausgeschlossen. Wer einmal gepetzt hat, darf an spannenden Geheimniskrämereien nicht mehr teilhaben. Wer möchte schon gerne eine Petze sein? Natürlich niemand!

 

Aber was mache ich, wenn es mir wirklich nicht gut geht.
Wenn ich mich mit meinem Problem alleine und irgendwie verloren fühle. Wenn ich traurig bin und mir der Mut fehlt? Wenn ich Hilfe brauche, damit es mir selbst wieder besser geht?


Die Schüler und Schülerinnen der Grundschulen stoßen an soziale Herausforderungen in den unterschiedlichsten Bereichen. Sie kommen neu in eine Klasse und fühlen sich orientierungslos. Sie sind öfter mal alleine zuhause und fühlen sich hilflos. Sie werden vom großen Bruder gepiesackt und fühlen sich wehrlos. Sie ärgern andere Kinder und fühlen sich bedeutungslos. Die Liste lässt sich unendlich fortführen. Und jede scheinbar noch so kleine persönliche Herausforderung hat ein gleiches Recht gelöst zu werden.

 

Herr Begenat berät und begleitet den Schüler oder die Schülerin aktiv und unmittelbar. Er sorgt dafür, dass das jeweilige Kind gestärkt, geschützt und gewappnet aus den Gesprächen hervorgeht.

 

3. Elternberatung in Einzelfallhilfe

 

„Ich habe doch kein Problem!“ Diesen Satz hört Herr Begenat durchaus öfter. Und das stimmt auch, ein Problem bleibt nur solange ein Problem, bis es gelöst wurde. Und bei dem Lösen eines Problems hilft Herr Begenat sehr gerne.

 

„Ich habe doch kein Problem!“ ist ein Satz der einer Hemmschwelle gleichzusetzen ist. Diese Hemmschwelle ist leider hinderlich beim Lösen einer persönlichen Herausforderung. Es ist gut, wenn Sie mit einer Frage, die ihr Kind im schulischen Bereich betrifft, an Herrn Begenat herantreten. Wir sind von seiner Hilfsbereitschaft, seiner Verschwiegenheit und in erster Linie seinen Kompetenzen überzeugt.

 

Eltern werden im Laufe der Schulzeit ihrer Kinder vor viele entscheidende Herausforderungen gestellt. Es kann sein, dass das eigene Kind immer wieder von einer Gruppe Schüler geärgert wird. Es kann sein, dass Ihr eigentlich sonst so aufgeschlossenes Kind, sich völlig verschließt, sich weigert die Hausaufgaben zu erledigen und auch nicht mehr in die Schule gehen möchte. Es kann sein, dass Ihr sonst so verständnisvolles Kind mit der eigentlich sehr sympathischen Klassenlehrerin nur noch Streitthemen verbindet. Es kann auch sein, dass Ihr Kind im eigenen Zuhause nur noch nörgelt, wütet und Unfrieden stiftet.

 

Egal welche Herausforderung Sie mit Ihrem Kind zu bewältigen haben – Herr Begenat bietet Ihnen in seiner Funktion als Schulsozialarbeiter eine verlässliche Basis für ein vertrauensvolles, hilfreiches und ergebnisreiches Gespräch.

 

4. Lehrerberatung in Einzelfallhilfe

Eigentlich wird man doch Lehrer oder Lehrerin, um Kindern grundsätzlich-definiertes Wissen anschaulich zu vermitteln. Dabei sucht sich jeder angehende Lehrer mindestens zwei seiner größten persönlichen Interessensgebiete heraus. Mal handelt es sich um Sport und Mathe, mal um Deutsch und Musik, mal um Englisch, Religion und Kunst.

 

In der Vielfalt der Fächerwahl verbindet doch eines nahezu jeden Lehrer: die soziale Kompetenz. Wahrscheinlich bringen die meisten Lehrer - neben ihrem Sachverstand - auch ein gewisses Maß an Ruhe und Einfühlungsvermögen, und an emotionalen Werkzeugen zu den Themen Streitschlichtung und Selbstbehauptung mit.

 

Doch auch Lehrer gelangen hin und wieder an ihre persönlichen Grenzen.
Sie unterrichten eine prima Klasse und doch schießen 3-5 Kinder immer wieder quer. Sie halten sich nicht an die Klassenregeln, behaupten sich durch aggressives Verhalten ihren Mitschülern und den Lehrern gegenüber und stören durch lautstarke Zwischenrufe den Unterricht und vor allem die anderen Kinder.

 

Eine erste logische Konsequenz ist das persönliche Gespräch mit dem beteiligten Kind, gefolgt von einem Gespräch mit den Eltern. Doch auch dann kann es passieren, dass sich die Fronten weiter verhärten und eine Besserung im gemeinsamen Umgang in weite Ferne gerückt ist - der Lehrer scheint mit seinem Latein am Ende zu sein.

 

Genau an dieser Stelle setzt Herr Begenat an. Er möchte durch seine Arbeit den Rücken des Lehrers entlasten und den Schüler zurück in eine positive Klassengemeinschaft führen.

 

Noch ein paar informative Worte zum Schluss:

  • Auftraggeber der Schulsozialarbeit ist das Jugendamt Rheda-Wiedenbrück.

  • Die Schulsozialarbeit wird durch den Caritasverband für den Kreis Gütersloh e.V. Fachbereich Schule und Jugend betreut. 

  • Ansprechpartner der Schulsozialarbeit der Pius-Bonifatius-Schule ist Herr Begenat.

  • Die Schulsozialarbeit an unserer Schule (und in ganz Rheda-Wiedenbrück) ist regelfinanziert und wird fortwährend angeboten.

  • Durch die enge Zusammenarbeit mit der am Gemeinwesen orientierten Caritas kann – bei Bedarf - auf ein großes Netzwerk an weiterführenden therapeutischen Beratungen zugegriffen werden.

  • Herr Begenat unterliegt der Schweigepflicht.

  • Die Einzelfallhilfe ist freiwillig, niederschwellig und vertraulich.

 

Kontakt:

In der Schule erreichen Sie Herrn Begenat jeden
Montag und Mittwoch, sowie alle 2 Wochen Freitags 
zwischen 8.00 und 13.00 Uhr.

Individuelle Terminabsprachen können gerne telefonisch oder per Email vereinbart werden.
Telefon: 01 76 - 15 50 60 95 oder

Email: begenat@caritas-guetersloh.de